Was passiert bei schule@museum?
Beim Projekt schule@museum begeben sich derzeit 15 ausgewählte Tandems - jeweils eine Schule und ein Museum - eineinhalb Jahre lang auf die Suche nach innovativen und kreativen Ansätzen für dauerhaft erfolgreiche Partnerschaften, die Schülerinnen und Schülern Lust auf kulturelle Bildung im Museum vermitteln.
Bewerbung
Für die Bewerbung waren Projektkonzepte gefragt, die eine kreative Auseinandersetzung mit Museumsobjekten beinhalteten und dabei interkulturelle Fragestellungen aufgriffen. Das Projektergebnis soll in ästhetischer und/oder künstlerischer Form präsentiert werden. Ein besonderes Augenmerk lag auf Projektideen, die eine dauerhafte und nachhaltige Kooperation der Tandempartner skizzierten, die sich möglichst im Rahmen des Regelunterrichts verwirklichen lassen und im Idealfall auf andere Schule-Museums-Kooperationen übertragbar sind. Mit den vorgeschlagenen Projekten sollten vor allem Kinder und Jugendliche erreicht werden, die sonst keinen Zugang zur Institution Museum haben. Aus fast 150 Bewerbungen wählte eine Jury im Januar 2010 Tandems als Modellprojekte aus, die über die kommenden eineinhalb Jahre im Rahmen von schule@museum begleitet werden. Um welche es sich dabei handelt, lesen Sie unter Modelle.
Entwicklungsphase
Bis Sommer 2010 entwickeln die ausgewählten Tandems ihre detaillierte Modellidee und ihren Projektplan. Dabei werden sie unterstützt durch Workshops mit Experten und durch den fachlichen Austausch mit anderen Tandems.
Durchführung
Bei der Durchführung des Projekts im Schuljahr 2010/2011 arbeiten die Pädagogen beider Einrichtungen - Schule und Museum - eng zusammen. Die Projektergebnisse werden sowohl im Museum als auch in der Schule präsentiert. Darüber hinaus werden die Modellprojekte dokumentiert, ausgewertet und in Form von Empfehlungen weiteren interessierten Museen und Schulen zur Verfügung gestellt.
Ausblick
Nach Abschluss des Vorhabens im Sommer 2011 arbeiten die Teilnehmer von schule@museum als Experten im bundesweiten Netzwerk schule@museum mit.