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Pressemitteilung

Verbände fordern zum Abschluss der Initiative schule@museum: Jeder Jugendliche sollte in seiner Schulzeit ein Museumsprojekt erleben  

Berlin, 7.11.2011 - Nach insgesamt acht Jahren intensiver Zusammenarbeit fand die Initiative schule@museum am 7. November 2011 bei einer Veranstaltung im Deutschen Historischen Museum ihren Abschluss. schule@museum regte immer wieder neue Formen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Schulen und Museen an. Zum Abschluss präsentierten die beteiligten Partner nun eine Handreichung für die praktische Umsetzung von Kooperationen sowie acht Forderungen an Kultur, Politik und Gesellschaft.

Die bundesweite Initiative schule@museum ist eine Gemeinschaftsaktion des BDK - Fachverband für Kunstpädagogik, des Bundesverbands Museumspädagogik, der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, des Deutschen Museumsbundes und der Stiftung Mercator. Ziel war es, langfristige und dauerhafte Kooperationen von Schulen und Museen zu initiieren und zu fördern. In der nun zum Abschluss gebrachten, letzten Projektrunde "schule@museum - Bildungspartnerschaften gestalten 2009-2011" wurden 15 Modellprojekte im gesamten Bundesgebiet begleitet. Tandems aus Schulen und Museen haben über zwei Schuljahre hinweg modellhaft Strukturen für eine langfristige Zusammenarbeit erprobt und werden ihre Erfahrungen nun anderen Schulen und Museen zur Verfügung stellen.  

Eine Handreichung fasst die Erfahrungen aus acht Jahren schule@museum zusammen. Notwendige Rahmenbedingungen für Kooperationen werden ebenso aufgezeigt wie Erfolgsfaktoren, einzelne Projektschritte und Methoden. Ein eigenes Kapitel ist den Qualitätsmerkmalen von Kooperationsprojekten gewidmet. In der Handreichung werden Anregungen und Lösungsvorschläge gegeben. (Die Handreichung finden Sie hier zum Download!)

Auf der Grundlage der positiven Erfahrungen von acht Jahren schule@museum fordern die beteiligten Fachverbände, der BDK - Fachverband für Kunstpädagogik, der Bundesverband Museumspädagogik sowie der Deutsche Museumsbund:  

Jeder Jugendliche bis zur 9. Klasse muss in seiner Schulzeit ein Projekt in Kooperation mit einem Museum erlebt haben. Denn die Auseinandersetzung mit den originalen Objekten und authentischen Zeugnissen im Museum ermöglicht den Jugendlichen, die Vergangenheit zu reflektieren, die Gegenwart zu begreifen sowie Bezüge zur eigenen Lebenswelt herzustellen und der eigenen Identität nachzuspüren. In kreativen Lernprozessen erwerben sie Wissen und Kompetenzen, die sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung stärken und die sie für ihr künftiges Leben besser qualifizieren.  

Acht Forderungen an Kultur, Politik und Gesellschaft, die die dazu notwendigen Rahmenbedingungen betreffen, sind die Konsequenz aus den Erfahrungen aus schule@museum. Sie müssen umgesetzt werden, damit langfristige und nachhaltige Kooperationen zwischen den Institutionen Schule und Museum überhaupt möglich werden und regelmäßig stattfinden können. (Die Forderungen finden Sie hier zum Download!)  

Die Handreichung und die Forderungen wurden anlässlich der Abschlussveranstaltung von schule@museum im Deutschen Historischen Museum in Berlin der Öffentlichkeit präsentiert. Die 15 für schule@museum - Bildungspartnerschaften gestalten 2009-2011 ausgewählten Schule-Museum-Tandems präsentierten dort die Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit. Die Palette der Projektergebnisse reichte von Kurzfilmen über Museumsobjekte, Audioguide-Führungen von Schülern für Schüler, und selbst erarbeitete Comics zu Ausstellungsobjekten bis hin zum Planspiel "Nachhaltige Mode". Eine nähere Beschreibung der einzelnen Projekte finden Sie in der Handreichung oder unter www.schule-museum.de  

Ansprechpartnerin für Rückfragen zum Projekt schule@museum: Monika Dreykorn, Projektbüro schule@museum, Tel.: 0911/766 12 39, Mobil: 0160/153 36 14, info@schule-museum.de

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Die Forderungen der Verbände zum Abschluss von schule@museum finden Sie hier zum Download!

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Die gesamte Handreichung schule@museum finden Sie hier zum Download!

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9.3.2011
Schüler-Filme vom Workshop

Vom 21.-22. Januar 2011 fand der 3. Workshop von schule@museum in der Rheinhardswaldschule in Fuldatal statt, bei dem die Projektleiter der Einzelprojekte eine erste Zwischenbilanz zogen. Mit dabei 25 Schülerinnen und Schüler aus den Projekten in der verschiedenen Bundesländer. Bei einem Filmworkshop waren ihre Erfahrungen in ihrem Projekt und ganz allgemein ihre Meinung zu Partnerschaften von Schulen und Museen gefragt. Entstanden sind folgende drei Filme: 

Entwickler-Workshop schule@museum

Museums Zombies

Ein Tag im Museum

25.1.2011
Pressemitteilung
schule@museum-Tandems treten in die Pedale - Bundesweites Netzwerk von Schulen und Museen zieht Bilanz 

Essen, 25.01.2011 - Kindern und Jugendlichen im virtuellen Zeitalter Freude am Besuch des Museums zu vermitteln, ist ein schwieriges Geschäft, wissen die Pädagogen und Museumsleute des bundesweiten Netzwerks "schule@museum - Bildungspartnerschaften gestalten 2009-2011". Am 21. und 22. Januar 2011 haben sie nach einem Jahr Projektarbeit bei einem Workshop in Fuldatal eine erste Zwischenbilanz gezogen.

"Wir haben viel darüber diskutiert, wie man die beiden so unterschiedlich funktionierenden Bildungsinstitutionen Schule und Museum am besten zusammenbringen kann, wie man die Partizipation der Schüler fördert und wo die Stolpersteine bei Schulprojekten liegen. Für mich sind diese Punkte die Erfolgsfaktoren für Bildungspartnerschaften", berichtet Projektkoordinatorin Monika Dreykorn von dem Treffen.

Nach der Halbzeit stehen die Übertragbarkeit der Modelle und die Entwicklung von Handlungsempfehlungen im Fokus, damit in Zukunft auch andere Museen und Schulen von der Arbeit des Netzwerkes schule@museum profitieren können. In allen Projekten lernen die Schüler die oft noch unbekannte Institution Museum kennen, schauen hinter die Kulissen der Museumsarbeit und beschäftigen sich intensiv mit den jeweiligen Themen und Aufgabenstellungen. Den Schlusspunkt setzt dann eine eigene künstlerisch-produktive Arbeit.

In Berlin beispielsweise entwickeln und zeichnen 16 Schüler Comics über mittelalterliche Ritter, portugiesische Entdecker und preußische Könige, deren Geschichten sie im Deutschen Historischen Museum kennengelernt haben. In Soltau baut eine Klasse einen eigenen Flipper, nachdem sie sich mit den Themen Spielen, Spielzeug und Kindheit auseinandergesetzt hat. Im saarländischen Völklingen lernen Schüler Grundlagen der Fotografie und der Reportagetechnik, um selbst auf Fotosafari in der eigenen Umgebung zu gehen. In Frankfurt hat eine Klasse Bambus im Palmengarten geschnitten, der im Frühjahr zu einem Schulpavillon verarbeitet wird.

Bundesweit waren 15 Bildungspartnerschaften im Januar 2010 als Tandems für schule@museum ausgewählt worden. Bis zum Herbst 2011 sollen sie modellhaft Strukturen für eine langfristige Kooperation der Institutionen Schule und Museum entwickeln und erproben. Momentan setzen die Tandems die Projekte um. Die Ergebnisse der Partnerschaften werden in den einzelnen Bundesländern bis zum Sommer 2011 der Öffentlichkeit vorgestellt und sollen am Ende des Projekts anderen Schulen und Museen in einer Handreichung und im Internet für künftige Kooperationen zur Verfügung stehen. 

Termine der 15 schule@museum-Tandems in Kürze

Mehr zu den einzelnen Projektpartnerschaften erfahren Sie auf der Website www.schule-museum.de unter "Modelle". Gerne vermitteln wir auch Kontakte zu den Projektverantwortlichen vor Ort.

1. Lörrach, Baden-Württemberg: "Kleine Welt im Koffer"
Schule für Erziehungshilfe und Museum am Burghof

Die Schüler recherchieren die Geschichten von Objekten aus der Dauerausstellung des Museums. Mit ihren Ergebnissen gestalten sie einen Koffer, der im Museum ausgestellt wird und vor weiteren Schulklassen präsentiert wird.

Abschlusspräsentation: 8. Juni 2011

2. Kaufbeuren, Bayern: "Identitätsprojekte. Jugend und Migration in Kaufbeuren"
Gustav-Leutelt-Schule und Stadtmuseum Kaufbeuren

Die Schüler beschäftigen sich mit ihrem Alltag und ihren Freizeitorten, führen Interviews, machen Fotos und gestalten eine eigene "Vitrine" dazu.

Ausstellungseröffnung: bereits im Juli 2010 erfolgt; derzeit Erstellung einer Medienstation aus dem Material

3. Berlin: "Geschichte und Geschichten - Migranten und Deutsche"
Heinrich-von-Stephan-Schule und Deutsches Historisches Museum

Die Schüler erarbeiten sich die "Geschichte" hinter Ausstellungsstücken und stellen diese in einem Comic dar. In einem zweiten Schritt wenden sie den erlernten fachmännischen Blick auf die eigene Familiengeschichte an und illustrieren diese mit persönlichen Exponaten in einer eigenen Ausstellung.

Ausstellungseröffnung: Ende des Schuljahres 2010/11

4. Potsdam, Brandenburg: "100 Jahre Film in Babelsberg: 100 Köpfe aus 2x10 Filmen"
Voltaire Gesamtschule Potsdam und Filmmuseum Potsdam

Die Schüler beschäftigen sich mit dem Entstehungsprozess eines Films von der ersten Idee bis zur Kinopremiere und gestalten Begleitmaterialien für die neue Dauerausstellung des Museums.

Abschlusspräsentation: Im Rahmen der Eröffnung der neuen Dauerausstellung des Museums im November 2011

5. Bremen: "Schnittstelle. Kunst-Club Bremen trifft Schule"
Gymnasium Horn und Kunsthalle Bremen und Weserburg Museum für Moderne Kunst Bremen

Die Schüler beschäftigen sich mit Kunstwerken des Museums und erarbeiten eigene Kunstwerke, die darauf Bezug nehmen. Gemeinsam mit dem Kunst Club Bremen erarbeiten die Jugendlichen eine Ausstellung der Schülerarbeiten.

Abschlusspräsentation: 26. Mai bis 26. Juni 2011

6. Frankfurt am Main, Hessen: "Eine interkulturelle Reise durch die gebaute Umwelt - Schüler/innen entdecken Architektur"
Hostatoschule und Deutsches Architekturmuseum

Die Schüler setzen sich mit Architektur in ihrem Umfeld (Schule, Stadtteil, Stadt) auseinander und vergleichen diese mit außereuropäischen und traditionellen Bauformen. Am Ende bauen sie einen Pavillon für den Schulhof.

Start des Projekts: Februar 2011, Projektwoche Osterferien 2011

7. Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern: "Ich sehe was, was du nicht siehst!"
Montessori-Schule Greifswald und Pommersches Landesmuseum

Die Schüler planen und setzen anschließend einen einführenden Kurzfilm zum Museum um, der Lust auf den Rundgang macht.

Start des Projekts: ab Februar 2011; Arbeitswochen: 15.-21. Februar (in der Schule), 28. Februar - 4. März 2011 (im Museum); Abschlusspräsentation: noch ohne Termin

8. Soltau, Niedersachsen: "RollenSpiele - Geschichte(n) und Identitäte(n) auf der Spur"
Pestalozzischule Soltau und Spielzeugmuseum Soltau

Die Schüler beschäftigen sich mit dem Thema Spielen in allen Facetten, insbesondere auch unter dem Aspekt der Klassen- und Geschlechterspezifik. In einem zweiten Schritt werden die Erkenntnisse in ein praktisches Arbeitsergebnis umgesetzt.

Bau von Spielzeugen: ab Januar 2011; Abschlussfeier: Termin steht noch nicht fest

9. Minden, Nordrhein-Westfalen: "Familiengeschichte(n) - Menschen und Migration in Minden"
Hauptschule Minden Süd und Mindener Museum für Geschichte, Landes- und Volkskunde

Die Schüler erkunden - ausgehend von historischen Migrationen, die ihren Niederschlag in der Stadtgeschichte gefunden haben - ihre eigene Familiengeschichte. Die Ergebnisse werden in einer Ausstellung präsentiert und in Form von Dossiers in die neue Dauerausstellung des Mindener Museums eingespeist.

Abschlusspräsentation: 12.2. und 17.2.2011

10. Bad Dürkheim, Rheinland-Pfalz: "Jugendliche führen Kinder durchs Museum"
Carl-Orff-Realschule Plus und Pfalzmuseum für Naturkunde - POLLICHIA-Museum

Die Schüler bearbeiten das Thema Polarforschung in Zeiten des Klimawandels auch unter einem historischen Aspekt und entwickeln daraus eine Audio-Führung für Kinder in deren Muttersprache.

Vorstellung der Audioguides und Abschlussveranstaltung mit dem Bürgermeister: 21. Juni 2011 um 11:30 Uhr

11. Völklingen/Saarbrücken, Saarland: "Meine Welt im Sucher. Jugendliche als Fotoreporter"
ERS Am Sonnenhügel - Erweiterte Realschule Völklingen und Historisches Museum Saar

Die Schüler erstellen eine Fotoreportage zum Alltag von Kindern und Jugendlichen aus verschiedenen Kulturen. Sie entwickeln gemeinsam eine Ausstellung, die in der Schule und im Museum präsentiert wird.

Präsentation der Reportageprojekte: Juni 2011

12. Stollberg, Sachsen: "Synergie fürs Kraftwerk"
Carl-von-Bach Gymnasium Stollberg und Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge

Die Schüler untersuchen die vergessene Industriebrache eines nahegelegenen Kraftwerkes, rücken diese mit Mitteln der modernen Kunst und museumspädagogischen Aktionen ins Bewusstsein der Öffentlichkeit und zeigen nachhaltige Nutzungsmöglichkeiten auf.

Präsentation der Schülerarbeit bis auf Weiteres im Museum und Internet (www.kultur-ag.net)

13. Dessau-Roßlau, Sachsen-Anhalt: "Bühnenstück"
Sekundarschule "Am Rathaus" und Stiftung Bauhaus Dessau

Die Schüler unterschiedlicher Herkunft erarbeiten inspiriert von den Bauhaustänzen und dem Triadischen Ballett Oskar Schlemmers ein Stück für die Bauhausbühne.

Geplant (Termine können sich noch ändern!): 1. Projektwoche: 24.-28. Januar 2011, 2. Projektwoche: 4.-8. April 2011, Aufführung: 15. April 2011

14. Neumünster, Schleswig-Holstein: "Made in... - die Globalisierung in der Textilindustrie"
Freiherr-von-Stein Schule und Museum Tuch + Technik

Die Schüler beschäftigen sich mit der Textilproduktion in Zeiten der Globalisierung und konzipieren ein Planspiel für die unteren Jahrgangsstufen, in dem die Schüler umweltbewusste und fair produzierte Mode entwickeln sollen.

Abschlusspräsentation: 28. Mai 2011

15. Altenburg, Thüringen: "Schule im Museum"
Christliches Spalatin-Gymnasium und Lindenau Museum Altenburg

Die Schüler kommen jeweils für ein Schulhalbjahr wöchentlich zum Kunstunterricht ins Museum. Sie setzen sich mit den Kunstsammlungen des Museums auseinander und werden praktisch künstlerisch aktiv. Durch die Erarbeitung von Materialien für den Unterricht sollen die Erkenntnisse übertragbar und auf andere Klassenstufen ausgeweitet werden.

Abschlusspräsentation: 24. Januar 2011 für Eltern, Verwandte, Pädagogen

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:

Pressekontakt Stiftung Mercator
Anja Adler
Tel.: + 49 (0)201 245 22-702
Fax: + 49 (0)201 245 22 142
E-Mail: anja.adler(at)stiftung-mercator.de 

Pressekontakt Bundeszentrale für politische Bildung
Daniel Kraft 
Tel.: +49 (0)228 99515-200 
Fax: +49 (0)228 99515-293
E-Mail: presse(at)bpb.de

Projektbüro schule@museum
Monika Dreykorn
Tel.: +49 (0)911 766 12 39
E-Mail: info(at)schule-museum.de

 

02.02.2010
Pressemitteilung

Mehr Museum im Schulalltag - Innovatives Tandem aus Schule und Museum startet in jedem Bundesland

Essen, 02.02.2010 - Die von einer Expertenjury ausgewählten 16 Bildungspartnerschaften des Projekts schule@museum starten bundesweit ihre Zusammenarbeit. Bis zum Herbst 2011 wird jeweils ein Tandem aus Schule und Museum pro Bundesland modellhaft Strukturen für eine langfristige Kooperation entwickeln und erproben. Ziel des Projekts ist es, Schüler für die Institution "Museum" zu begeistern, sie durch kulturelle Teilhabe an gesellschaftspolitische Themen heranzuführen und den Unterricht durch kulturelle Bildung zu bereichern. Das Projekt ist eine Gemeinschaftsaktion des BDK-Fachverbands für Kunstpädagogik, des Bundesverbands Museumspädagogik, der Bundeszentrale für politische Bildung, des Deutschen Museumsbundes und der Stiftung Mercator, die das Projekt mit 132.000 Euro fördert.

Schulen und Museen waren in der bundesweiten Ausschreibung dazu aufgerufen, sich als Tandem zu bewerben. Die Jury aus Bildungs- und Museumsexperten hat aus fast 150 Bewerbungen 16 Modellprojekte ausgewählt. "Wir sind begeistert von der großen Resonanz auf unsere Ausschreibung. Die Bandbreite der Bewerbungen ist ein Beleg für die Vielfalt und Kreativität unserer Museums- und Bildungslandschaft. Mit schule@museum möchten wir verschiedene Kooperationsansätze erproben, damit auch zukünftige Bildungspartnerschaften von unseren Erfahrungen profitieren können", so Vera Neukirchen, stellvertretende Geschäftsführerin des Deutschen Museumsbundes und Mitglied der Jury von schule@museum.

Die ausgewählten Projekte zeigen, wie unterschiedlich sich die Partnerschaften von Schule und Museum gestalten lassen. Beispielsweise entwickelt die Freiherr vom Stein Gemeinschaftsschule aus Neumünster am örtlichen Museum für Tuch + Technik ein Planspiel zur Globalisierung der Textilindustrie. In Dessau beschäftigen sich Schüler der Sekundarschule "Am Rathaus" in Zusammenarbeit mit der Stiftung Bauhaus Dessau mit der Musik verschiedener Länder und ihren eigenen kulturellen Identitäten. Gemeinsam entwickeln sie ein experimentelles Bühnenstück. Das Museum am Burghof in Lörrach kooperiert mit der Schule für Erziehungshilfe sowie deren Parallelklassen in Frankreich und der Schweiz. Das Projekt zeichnet Migrationsgeschichten im Dreiländereck nach.

Schule@Museum gehört zu einer Reihe innovativer Bildungsprojekte, durch die die Stiftung Mercator mehr kulturelle Bildung im Unterrichtsalltag verankern möchte.

Folgende Projekte nehmen an schule@museum teil:

1.      Lörrach, Baden-Württemberg: "Kleine Welt im Koffer", Schule für Erziehungshilfe und Museum am Burghof

2.      Kaufbeuren, Bayern: "Identitätsprojekte. Jugend und Migration in Kaufbeuren", Gustav-Leutelt-Schule und Stadtmuseum Kaufbeuren

3.      Berlin: "Geschichte und Geschichten - Migranten und Deutsche", Heinrich-von-Stephan-Schule und Deutsches Historisches Museum

4.      Potsdam, Brandenburg: "100 Jahre Film in Babelsberg: 100 Köpfe aus 2x10 Filmen", Voltaire Gesamtschule Potsdam und Filmmuseum Potsdam

5.      Bremen: "Schnittstelle. Kunst-Club Bremen trifft Schule", Gymnasium Horn und Kunsthalle Bremen und Weserburg Museum für Moderne Kunst Bremen

6.      Hamburg: "Live und in Farbe", Wilhelm-Gymnasium Hamburg Bucerius Kunst Forum und Hamburger Kunsthalle

7.      Frankfurt am Main, Hessen: "Eine interkulturelle Reise durch die gebaute Umwelt - Schüler/innen entdecken Architektur", Hostatoschule und Deutsches Architekturmuseum

8.      Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern: "Ich sehe was, was du nicht siehst!", Montessori-Schule Greifswald und Pommersches Landesmuseum

9.      Soltau, Niedersachsen: "RollenSpiele - Geschichte(n) und Identitäte(n) auf der Spur", Pestalozzischule Soltau und Spielzeugmuseum Soltau

10.  Minden, Nordrhein-Westfalen: "Familiengeschichte(n) - Menschen und Migration in Minden", Hauptschule Minden Süd und Mindener Museum für Geschichte, Landes- und Volkskunde

11.  Bad Dürkheim, Rheinland-Pfalz: "Jugendlich führen Kinder durchs Museum", Carl-Orff-Realschule Plus und Pfalzmuseum für Naturkunde - POLLICHIA-Museum

12.  Völklingen, Saarland: "Fotoreportage/mp3-Führung von Kindern für Kinder/Konzeption eines Museumsführers für Kinder", ERS Am Sonnenhügel -  Erweiterte Realschule Völklingen und Historisches Museum Saar

13.  Stollberg, Sachsen: "Synergie fürs Kraftwerk", Carl-von-Bach Gymnasium Stollberg und Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge

14.  Dessau-Roßlau, Sachsen-Anhalt: "Bühnenstück", Sekundarschule "Am Rathaus" und Stiftung Bauhaus Dessau

15.  Neumünster, Schleswig-Holstein: "Made in... - die Globalisierung in der Textilindustrie", Freiherr-von-Stein Schule und Museum Tuch + Technik

16.  Altenburg, Thüringen: "Schule im Museum", Christliches Spalatin-Gymnasium und Lindenau Museum Altenburg 

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:

Pressekontakt Stiftung Mercator
Christiane Duwendag
Tel.: + 49 (0) 201 245 22 42
Fax: + 49 (0) 201 245 22 142
E-Mail: duwendag(at)stiftung-mercator.de

Pressekontakt Bundeszentrale für politische Bildung
Daniel Kraft
Tel.: +49 (0)228 99515-200
Fax: +49 (0)228 99515-293
E-Mail: presse(at)bpb.de

Projektbüro schule@museum
Monika Dreykorn
Tel.: +49 (0)911 766 12 39
info(at)schule-museum.de

 

27.11.2009
Pressemitteilung
schule@museum - Wegen großer Nachfrage wurde der Countdown verlängert

Bis zum 7. Dezember 2009 haben Schulen und Museen nun noch Zeit, sich zu einem Bildungs-Tandem zusammenzuschließen und sich mit einer kreativen Projektidee bei schule@museum zu bewerben. Aus allen Einsendungen werden dann bis Ende Januar 16 Modelle ausgewählt, die über zwei Jahre hinweg intensiv begleitet werden. Mit dem Aufruf schule@museum Bildungspartnerschaften gestalten werden Ideen für eine dauerhafte Zusammenarbeit von Schulen und Museen gesucht.

Ziel der Initiative ist, bundesweit verschiedene Kooperationsformen zwischen Schule und Museum anhand eines interkulturellen Themas zu erproben. Das Projekt ist eine Gemeinschaftsaktion des Deutschen Museumsbundes, des BDK-Fachverbands für Kunstpädagogik, des Bundesverbands Museumspädagogik, der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und der Stiftung Mercator.

Teilnehmen können Tandems aus Museen und Schulklassen der Sekundarstufe I. Besonders Real-, Haupt- und Förderschulen sind zur Teilnahme aufgerufen. Museen und Schulen können sich nur gemeinsam mit einer Idee für eine Bildungspartnerschaft bewerben. Die besten Konzepte werden über zwei Schuljahre hinweg erprobt. Im Anschluss sollen sie langfristig im Rahmen des Regelunterrichts verwirklicht werden.

Die Tandems erhalten eine finanzielle Unterstützung zur Durchführung des Projekts, Beratung durch Experten und Einladungen zu bundesweiten Fachworkshops. Zudem können sie sich mit den anderen Tandems vernetzen.

Die Initiative schule@museum besteht bereits seit 2004, sie soll nun in feste Strukturen in der Kooperation von Schulen und Museen etabliert werden.

Details zum Ablauf des Projekts und zur Bewerbung finden Sie auf der Website www.schule-museum.de

Mehr Informationen erhalten Sie bei:
Projektbüro schule@museum
Monika Dreykorn
Tel.: 09 11/7 66 12 39
E-Mail: info(at)schule-museum.de
www.schule-museum.de

12.10.2009
Pressemitteilung
schule@museum - Ideen für kreatives Lernen gesucht
Bundesweite Ausschreibung für innovative Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Museen

Mit dem Aufruf "schule@museum - Bildungspartnerschaften gestalten" werden ab sofort Ideen für eine dauerhafte Zusammenarbeit von Schulen und Museen gesucht. Ziel der Initiative ist, bundesweit verschiedene Kooperationsformen zwischen Schule und Museum anhand eines interkulturellen Themas zu erproben. Die Ausschreibung läuft bis zum 1. Dezember 2009. Das Projekt ist eine Gemeinschaftsaktion des Deutschen Museumsbundes, des BDK-Fachverbands für Kunstpädagogik, des Bundesverbands Museumspädagogik, der Bundeszentrale für politische Bildung und der Stiftung Mercator, die das Projekt mit 132.000 Euro fördert.

Teilnehmen können "Tandems" aus Museen und Schulklassen der Sekundarstufe I. Besonders Real-, Haupt- und Förderschulen werden zur Teilnahme aufgerufen. Museen und Schulen können sich nur gemeinsam mit einer Idee für eine Bildungspartnerschaft bewerben. Die besten Konzepte werden über zwei Schuljahre hinweg erprobt. Im Anschluss sollen sie langfristig im Rahmen des Regelunterrichts verwirklicht werden. Die Tandems erhalten eine finanzielle Unterstützung zur Durchführung des Projekts, Beratung durch Experten und Einladungen zu bundesweiten Fachworkshops. Zudem können sie sich mit den anderen Tandems vernetzen.

"Wir möchten, dass durch nachhaltige Partnerschaften zwischen Schule und Museum eine kreative Lernatmosphäre entsteht, die Kindern und Jugendlichen neue Zugänge zu Bildungsinhalten eröffnet. Sie sollen hierbei persönliche und soziale Kompetenzen erwerben und zu kulturellem Engagement motiviert werden", so Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator. "Das Museum ist ein idealer Ort, um politisch oder gesellschaftlich relevante Themen zu diskutieren sowie Herkunfts- und Identitätsfragen nachzuspüren", ergänzt Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung.

"Auf der Suche nach innovativen Ansätzen für langfristige Partnerschaften, die eine nach Stundenplänen, Ferienzeiten und Schuljahren organisierte Schule und ein in Sammlung, Ausstellung und Vermittlung denkendes Museum länger als für einen Führungsbesuch zusammenbringen, möchten wir Pädagogen, Schüler und Museumsmitarbeiter einladen, gemeinsam ein Projektkonzept zu entwickeln", sagt Ernst Wagner vom Fachverband für Kunstpädagogik.

schule@museum soll eine kreative Auseinandersetzung mit Museumsobjekten beinhalten und dabei eine interkulturelle Fragestellung aufgreifen. Die Ergebnisse der Zusammenarbeit werden am Ende des Projekts anderen Schulen und Museen in Handreichungen und im Internet als Beispiel für künftige Kooperationen zur Verfügung gestellt. Die Initiative schule@museum besteht bereits seit 2004, sie soll nun in feste Strukturen in der Kooperation von Schulen und Museen etabliert werden.

Details zum Ablauf des Projekts und zur Bewerbung finden Sie auf der Website www.schule-museum.de

Mehr Informationen erhalten Sie bei:
Projektbüro schule@museum
Monika Dreykorn
Tel.: 09 11/7 66 12 39
E-Mail: info(at)schule-museum.de

Pressekontakt Stiftung Mercator
Christiane Duwendag
Tel.: + 49 (0) 201 245 22 42
Fax: + 49 (0) 201 245 22 142
E-Mail: duwendag(at)stiftung-mercator.de

Pressekontakt Bundeszentrale für politische Bildung
Daniel Kraft
Tel.: +49 (0)228 99515-200
Fax: +49 (0)228 99515-293 
E-Mail: presse(at)bpb.de